Frauen Orientierung in der neuen Heimat geben

Die Referentinnen und Dolmetscherinnen sowie die Leiterin des internationalen Frauenfrühstücks, Valentina Primiceri (Mitte in schwarz), und Sarah Link (Dritte von links) von der Fachstelle Integration.

 

Welche Leistungen beinhaltet meine Krankversicherung? Wo erhalte ich Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache? Wer leistet mir Hilfe beim Thema Berufseinstieg? Wie komme ich mit anderen Frauen in Rottweil in Kontakt? Zu diesen und anderen Fragen erhielten Migrantinnen und Frauen, die neu in Rottweil sind, beim Internationalen Frauenfrühstück im Kutschenhaus Antworten. Damit die Sprache keine Barriere ist, wurden diverse Dolmetscherinnen organisiert.

Sich in einer neuen Stadt zurechtzufinden und Anschluss zu bekommen ist nicht einfach. Sprachliche Schwierigkeiten und kulturelle Unterschiede erschweren diesen Prozess noch mehr. Die Leiterin des Internationalen Frauenfrühstücks, Valentina Primiceri, kennt dies aus eigener Erfahrung und wollte deshalb Migrantinnen mit der Veranstaltung „Welcome in Rottweil“ im Rahmen des Internationalen Frauenfrühstücks im Kutschenhaus Orientierung zu den vielfältigen Angeboten in Rottweil geben. Unterstützung bei der Organisation erhielt sie von Sarah Link, Fachstelle Integration der Stadt Rottweil, und der Gleichstellungsbeauftragten für den Landkreis Rottweil, Sarah-Miriam Banholzer.

Bei einem gemeinsamen Frühstück in gemütlicher Runde stellten Vertreterinnen der DAK-Gesundheit, des Freundeskreises Asyl, der Caritas und der Kontaktstelle „frau und beruf“ den Teilnehmerinnen ihre Angebote vor. „Die Referentinnen habe ich ganz bewusst gewählt, entsprechend meiner eigenen Erfahrung, welche Themen für mich damals relevant und interessant gewesen wären“, erklärt Valentina Primiceri. Im Anschluss an die kurzen Vorträge hatten die Besucherinnen die Möglichkeit, den Expertinnen konkrete Fragen zu stellen und sich beraten zu lassen.

„Die Resonanz der Teilnehmenden war sehr positiv, sie konnten durchaus hilfreiche Informationen mitnehmen und zeigten Interesse daran, die Angebote zukünftig in Anspruch zu nehmen“, blickt Sarah Link zurück. Auch deutsche Frauen und Migrantinnen, die sich in Rottweil eingelebt und integriert haben, besuchten die Veranstaltung und waren über die Vielzahl der hilfreichen Stellen erstaunt, die sie zum Teil selbst noch nicht kannten. Sie wollen als Multiplikatorinnen das erworbene Wissen gerne an andere Frauen weitergeben. Die Organisatorinnen sind sich einig, die Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder auf die Beine zu stellen. „Eventuell müssen wir die Themenschwerpunkte bei der Folgeveranstaltung anpassen, da müssen wir dann schauen, wo die Bedarfe liegen“, sagt Sarah Link.

Das Internationale Frauenfrühstück im Kutschenhaus findet einmal pro Monat statt und bietet Frauen aus Rottweil und Umgebung die Möglichkeit, gemeinsam zu frühstücken, neue Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Zudem gibt es beim Frauenfrühstück im Kutschenhaus immer einen Vortrag zu einem bestimmen Thema. Beim nächsten Treffen am 21. Juli ist das Motto “ Meine Freundin Frida!“, wobei Barbara Susann Verona die mexikanische Malerin Frida Kahlo vorstellen wird. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr, das Ende ist auf 12 Uhr angesetzt.

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